Elektroinstallationen in Berlin

Heutzutage kommt es häufig vor, dass man bei einem älterem Haus die komplette Elektronik erneuern möchte. Dies ist mit viel Arbeit verbunden. Zunächst muss man sich überlegen, wo man die elektronischen Verbraucher hinstellen möchte. Dementsprechend muss man Steckdosen sowie Netzwerkdosen oder auch Multimediadosen planen. Auch über die Deckenlampen und die dazugehörigen Lichtschalter sollte man sich Gedanken machen. Denn es gibt viele verschiedene Arten von elektronischen Schaltungen. Dies alles sollte man bei der Elekroplanung berücksichtigen.

Beispiele für Elektrische Schaltungen

⇒ Parallelschaltung

⇒ Serienschaltung

⇒ Kreuzschaltung

⇒ Sternschaltung

⇒ Tasterschaltung

Wenn man nicht gerade ein Elekroinstallateur ist, hat man da echt Schwierigkeiten durchzublicken. Selbstverständlich unterstützen wir Sie gerne bei der Planung und Umsetzung Ihrer Elektroinstallation. Unsere Elktroinstallateure sind ausgebildet, jegliche Maßnahmen, die Sie Planen, nach den heutigen Sicherheitsstandards umzusetzen. Zusätzlich Arbeiten sie mit Ihnen zusammen und nehmen Ihnen gleichzeitig viel Arbeit ab. Somit sparen Sie Zeit, um sich eventuell um andere wichtige Baumaßnahmen zu kümmern.

8 wichtige Überlegungen vor einer Elektroinstallation

1. Wie viele Anschlüsse sind an welcher Stelle notwendig?

Es ist wichtig, dass Sie sich vor der Elektroinstallation überlegen, wie viele Stromanschlüsse Sie in welchen Räumen und an welchen Positionen benötigen. Planen Sie dabei lieber zu viele als zu wenige Anschlüsse ein. Auch sollten Sie im Vorhinein planen, wie viele Strom– und Lichtkreise Sie pro Raum brauchen um eine mögliche Überlastung zu verhindern.

2. Smarthome – ja oder nein?

Gerade bei einem Neubau empfiehlt es sich, die Elektroinstallation schon auf Smarthome-Technik auszurichten. Denn diese bedarf eines größeren Austattungsumfangs und sollte daher von vornherein mit eingeplant werden. Somit können die Smarthome Funktionen entweder direkt oder nach Wunsch auch erst später eingerichtet werden. Die dafür notwendige Installation gibt es in verschiedener Ausführung.

3. Reserveplatz einplanen!

Planen Sie unbedingt genügend Reserveplatz in der Elektroverteilung ein, damit spätere Erweiterungen möglich sind. Durch eine Verlegung von Elektroinstallationsrohren im Neubau, können Leitungen später unkompliziert ausgetauscht oder bei Bedarf nachgerüstet werden und Sie sparen an großen zusätzlichen Kosten.

4. Außenbereiche nicht vergessen!

Planen Sie auch im Garten, auf der Terasse und vor Ihrem Haus ausreichend Lichtauslässe und Stromanschlüsse ein. Achten Sie bei den außerhalb befindlichen Steckdosen darauf, dass sich diese ausschalten lassen. Falls Sie die Gartenbeleuchtung erst später installieren wollen, können Sie mit einer Verlegung von Leerrohren vorsorgen.

5. Mehrere Stromkreise pro Raum

Vor allem in Räumen wie der Küche, in der oftmals mehrere Geräte gleichzeitig laufen, ist es sinnvoll mehrere Stromkreise einzuberechnen. Hier kann es sonst leicht zur Überlastung und damit im schlimmsten Fall sogar zu einem Hausbrand kommen. Um dies von vornherein zu verhindern, sollten Sie pro Raum zwei Stromkreise einplanen.

6. USB-Anschlüsse für Mobilgeräte?

Durch den stetig wachsenden Gebrauch von Smartphone, Tablet und Co. werden Steckdosen mittlerweile oft und lange von Ladekabeln blockiert. Anstelle der üblichen Steckdosen können hier daher auch direkt USB-Anschlüsse eingebaut werden, die platzsparender sind und damit einhergehend für eine ästhetischere Lösung sorgen. Alternativ bieten einige Hersteller sogar spezielle Ladedocks fürs Smartphone an.

7. Verteiler praktisch auslegen

Achten Sie auf eine praktische Auslegung Ihres Stromverteilers. Dieser könnte sich beispielsweise in einem zentralen Raum des Hauses befinden oder auch auf mehrere Stockwerke verteilt. Denken Sie dabei unbedingt daran, noch genügend Reserveplatz einzuplanen (siehe oben). Auch eignet es sich, einen separaten Verteiler für Garten und Garage zu installieren.

8. Grundriss für die Planung der Elektroinstallation

Verwenden Sie den Grundriss Ihres Hauses als Vorlage für die Elektroinstallation. Dabei sollten Türen, Treppen, Fenster und die wichtigsten Möbel, sowie Elektrogeräte wenn möglich bereits mit eingeschlossen sein. So können alle Elektroanschlüsse und Lichtauslässe bereits im Vorhinein bestens geplant werden.

Elektroinstallation – FAQ

Wie teuer ist die Elektroinstallation bei einem Hausbau?

Die Kosten für die Elektroinstallation hängen stark von der gewünschten Ausstattung ab. Je nachdem wie aufwändig diese ist, variiert auch der Preis extrem. Schon bei der riesigen Auswahl an Schaltern und Steckdosen gibt es preislich große Unterschiede. Grundsätzlich lässt sich als ungefährer Richtwert für die Kosten der Elektroinstallation im Anteil der kompletten Baukosten, mit etwa 3–5% rechnen. Dies gilt für eine mittlere Ausstattung.

Was ist der Hausanschluss?

Um das eigene Haus überhaupt mit Strom versorgen zu können, muss erstmals eine Leitung zu einem Energieversorgungsunternehmen gelegt werden, sodass es an das öffentliche Stromnetz angeschlossen ist und mit Energie versorgt wird. Im Vorfeld muss für den Hausanschluss ein Antrag abgegeben werden, in dem alle technischen Anschlussdaten des Bauvorhabens aufgelistet sind. Meist kümmert sich um diese Aufgabe der Elektroinstallateur, damit der Antrag fehlerfrei und zügig abgegeben werden kann. Anschließend wird das Haus vom Stromversorger mit dem öffentlichen Stromnetz (in den meisten Fällen über den Erdanschluss) verbunden.

Wie kann ich die Elektrik im Haus über mein Smartphone steuern?

Eine Smarthome, das zum Beispiel über das Smartphone oder Tablet gesteuert wird, kann mithilfe der KNX Systems eingerichtet werden. Die Steuerung der Anlage kann somit auf das Eingabegerät übertragen werden, sodass von unterwegs alle Geräte gesteuert werden können, die mit dem Smarthome verbunden sind. Lassen Sie sich hierzu gerne ausführlich von uns beraten.

Welche Varianten der Elektroinstallation gibt es?

Die üblichste Möglichkeit der Elektroinstallation ist die konventionelle Elektroinstallation. Dabei schließt sich der Stromkreis beim Umschalten des Schalters und es geht beispielsweise das Licht an. Ein großer Nachteil dabei ist, dass sehr genau geplant werden muss welcher Schalter was bewirken soll. Neben dieser Variante gibt es noch das KNX System, das mittlerweile immer häufiger eingesetzt wird, da es viel flexibler ist. Hier ist es möglich, jeden Anschluss (auch im Nachhinein) wieder neu zu definieren, wodurch die ganze Elektrik automatisch gesteuert werden kann. Dadurch wird zum Beispiel ein intelligentes Smarthome möglich.

Was versteht man unter Potentialausgleich?

In erster Linie dient der Potentialausgleich zum Schutz vor einem elektrischen Schlag. Er sorgt dafür, dass zwischen leitfähigen Rohrleitungen, Gebäudeteilen und den berührbaren leitfähigen Teilen von elektrischen Einrichtungen eine Erdung stattfindet, die den Menschen vor gefährlichen elektrischen Strömen schützt. In den meisten Fällen wird dies mit sogenannten Potentialausgleichsschienen durchgeführt, die die Geräte miteinander verbinden und geerdet werden.

Kann ich die Elektroinstallation auch selbst durchführen?

In Paragraf 13 der Niederspannungsanschlussverordnung heißt es „die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden (…)“. Dies bedeutet, dass Arbeiten an der Elektrik für Amateure verboten sind. Nichtsdestotrotz können Sie unter der Aufsicht einer Fachkraft bei einfachen Tätigkeiten wie der Planung, dem Stemmen von Schlitzen, Verlegen von Rohren und Leitungen oder dem Einziehen von Kabeln in Leerrohre mitarbeiten. Wichtig dabei ist allerdings, dass diese Arbeiten im stromlosen Zustand durchgeführt werden!

Können bei einer Altbausanierung die alten Elektroleitungen weiter genutzt werden?

Grundsätzlich gilt, dass die Elektroleitungen im Altbau nur weiter verwendet werden können, wenn diese die grün-gelbe Ader der Schutzleitung (PE) beinhalten (rote oder graue Farbkodierungen sind hierbei nicht mehr zulässig).
Dennoch entspricht die Elektrik meist nicht mehr den heutigen Anforderungen und Sicherheitsaspekten: In den meisten Fällen ist ein Altbau mit zu wenigen Steckdosen, riskanten und veralteten Stromleitungen und keinem FI-Schutzschalter ausgestattet. Daher lohnt es sich bei einer Altbausanierung in neue Elektrik zu investieren um komfortabler und sicherer zu wohnen!

Wofür ist der Stromzähler zuständig?

Der Zähler hat eine sehr wichtige Aufgabe. Er zählt die genauen Kilowattstunden Strom, da dieser ja ständig fließt aber nicht immer verbraucht wird. Wenn zum Beispiel ein Gerät defekt ist und zu viel Strom verbraucht, fällt dies meist zuerst am Stromzähler auf, der den genauen Verbrauch misst und aufzeichnet. So wird der Stromverbrauch im Blick gehalten und es wird verhindert, dass keine unnötigen Kosten entstehen.

Kann die Elektrik auch nach dem abgeschlossenen Hausbau noch weiter ausgebaut werden?

Sofern bei der Elektroinstallation genügend Reserveplatz eingeplant wurde, kann die Elektrik auch im Nachhinein noch erweitert werden. Sinnvoll ist es außerdem, Leerrohre zu verlegen, sodass die Leitungen später unkompliziert ausgetauscht oder bei Bedarf nachgerüstet werden können. Wenn bei der Installation hingegen kein Reserveplatz mitbedacht wird, ist es später sehr kostenintensiv und kompliziert die Elektrik nachzurüsten.

Warum brauche ich einen Sicherungskasten?

Der Sicherungsautomat (Sicherungskasten) sorgt dafür, dass bei einer Überlastung die jeweilige Sicherung heraus springt, wodurch der Stromkreis im entsprechenden Raum abgeschaltet wird. Dadurch kommt es zu einem kurzzeitigen Stromausfall, der als Schutz eintritt, da die Spannungen, die bei einer Überlastung auftreten, für den Menschen sehr gefährlich sein können. Bei zu starkem Strom wird durch einen Schutzleiter ein Kurzschluss erzeugt, der das Gerät von der Energiezufuhr abtrennt. Entstehen kann solch eine Überlastung zum Beispiel durch ein defektes Gerät, oder wenn zu viele elektrische Geräte gleichzeitig an einer Steckdose angeschlossen sind. Der Sicherungsautomat ist also essentiell als Schutz vor gefährlichen elektrischen Schlägen.

Nutzen sie unser Fachwissen

Wir von der Benjamin Klotz GmbH sind in der Lage sämtliche Elektroinstallationen in Berlin und Umgebung für Sie zu realisieren, vereinbaren sie ein Termin mit einem unserer Fachkräfte und holen Sie sich professionelle Hilfe von einem Familienbetrieb der seit 1972 existiert.

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